Über den 2010er Jahrgang in Deutschland wurde viel geredet und geschrieben noch bevor die Ernte eingesammelt wurde. Nun, da auch die letzten Beeren in mühvoller Handlese von den Rebstöcken gepflückt wurden, erzählen Winzer, was man von den 2010er Weinen erwarten darf.
Kein Jahrgang zuvor wurde so leidenschaftlich diskutiert in Deutschland - noch bevor die Ernte abgeschlossen war. Die einen sprechen von einem Katastrophenjahr, weil weniger als die Hälfte der erwarteten Erntemenge eingeholt werden konnte. Andere sprechen dagegen von einem qualitativ hervorragenden Jahr. Sicher ist, dass die wenigen 2010er Weine teurer werden für den Konsumenten. Gleichzeitig aber können wir uns freuen auf einen ungewöhnlichen Jahrgang, der für einige Überraschungen gut sein wird. Speziell die spätreifenden Rebsorten haben vom versöhnenden Oktober profitiert. Ich habe einige Winzer gebeten, ihre Einschätzung des Jahrgangs kurz zusammenzufassen und gebe sie hier ungekürzt wieder.
Weingut Becker-Steinhauer, Mosel
Mengenmäßig liegen wir bei 5,5 hl je Hektar. Wobei wir ohnehin nicht mehr wie 7- max. 8 anstreben. Wir sind also mengenmäßig noch mit einem blauen Auge davon gekommen.
Qualitätsmäßig bin ich sehr zufrieden. Die Basisweine haben wir mit Mostgewichte um die 90° [Oechsle] gelesen. Die spätgelesenen Weinberge sind mit über 100° und die Toplagen mit um die 125° ohne Sortierung geerntet worden.
Was auffallend war: je besser die Lage umso niedriger die Erträge und umso höher das Mostgewicht. Was allerdings auch gut zu erklären ist. Die Blüte verlief sehr verzettelt in der zweiten Junihälfte. Was zur folge hatte, dass je besser die Lage war um so mehr sind die Weinberge verrieselt. Daraus folgte eine frühe Reife der schon durchgeglühten Trauben. Die anhaltende feuchte Witterung im September führte dazu, dass gerade diese Beeren mit einer Edelfäulnis eintrockneten- was wiederum die Menge reduzierte. Die Säurewerte liegen bei gesundem Lesegut um die 12 Promille – was zwar hoch ist aber mit BSA und Weinsteinausfällung gut zu Händeln ist. Bei den höheren Qualitäten wurde durch das frühe Eintrocknen der Beeren auch die Säure konzentriert. Hier sind Säurewerte von 14 bis zu 17 Promille keine Seltenheit. Das gab es in der langen Weinbaugeschichte meines Wissens noch nicht. Da diese Weine bei uns eh zu Feinherben- und Süßweinen ausgebaut werden sehe ich dem ganzen doch sehr gelassen entgegen zumal sich die gärigen Weine nach einer Mostentsäurung doch sehr harmonisch und elegant präsentieren.
Es wird auf jeden Fall ein spannender Jahrgang werden- wo sich die Spreu vom Weizen ganz schnell herauskristallisiert. Seine wahres ich wird der Jahrgang eh erst nach ein paar Jahren zeigen- ich erinnere an den Jahrgang 2003 dem jeder keine Langlebigkeit aufgrund der niedrigen Säure attestiert hat und die heute mit einer geschliffenen Mineralität da steht.
Es wird auf jeden Fall große Weine mit Lagerungspotential geben. Vielleicht ein wenig verschlossen am Anfang- aber mal ehrlich, müssen wir allen Weine denn schon so früh trinken, ohne dass der Wein sein wahres Gesicht zeigt. Im Zuge der immer größer werdenden Industrialisierung und Standardisierung kommt so ein Ausnahmeweinjahrgang doch gerade richtig.
Weingut Immich-Batterieberg, Mosel
Im wesentlichen gibt es drei prägende Faktoren für den 2010er Jahrgang.
1. Eine extrem kleine Menge. Dass es sehr wenig werden würde, war mir schon Ende August klar, nachdem die Trauben (wie wir sagen) "im Wein" waren, wurde deutlich, daß selbst die jüngeren Anlagen am Hangfuß nur eine sehr geringe Traubendicke erreicht haben. Oft die Grundlage für einen sehr guten Jahrgang, hat das in Kombination mit der Botrytis für einen "wirtschaftlichen Totalschaden" gesorgt. Wir haben etwa 20 hl/ha, bei anderen Betrieben, die auch auf kleine Erträge setzen sieht es auch so aus.
2. Die Botrytis hat, begünstigt durch einige extrem warme und nasse Septembertage besonders die reifsten Lagen, die Parzellen mit einer ertragsbedingten besonderen Reifesituation und die Parzellen mit einer zu hohen Stickstoffversorgung "heimgesucht". Die Infektion kam sehr plötzlich und war aufgrund des späten Zeitpunktes nicht mehr zu stoppen.
Zeitlich gesehen stand sie zwischen der sog. Sauerfäule und der Edelfäule, was zu der seltenen Situation von sehr hohen Mostgewichten mit einer extrem hohen Säure geführt hat - bei Botrytisbeeren bis zu 18 g/l. Untypisch für diese frühe Botrytis ist, daß diese sehr sauber schmeckt. Es werden hier wohl viele sehr ungewöhnlich Süßweine entstehen, mit einem relativ langen Reifebedürfnis und einem recht trockenen , süß/sauren Ausdruck. Besonders befallen waren dieses Jahr die etwas fetteren Topparzellen, also häufig unteres drittel Hang. Bei uns war die reine Südlage mit etwas mehr Bodenanteil im Steffensberg mehr befallen als die kargen Südwestparzellen in Ellergrub oder Batterieberg, wo wir bis zum Schluss gesunde Trauben gelesen haben. Unterschiede zwischen Konventionell mit und ohne Botrytizid und öko habe ich dieses Jahr nicht erkennen können - die Parzelleneigenschaften waren deutlich prägender (übrigens auch eine Erfahrung aus 2006, wenns ernst wird versagt die Chemie...).
3. Der dritte prägende Faktor sind die hohen Säurewerte, die sich zum Einen, wie unter 2. beschrieben durch die frühe Botrytiskonzentration ergeben haben, zum Anderen war der Jahrgang von seinen Grundvoraussetzung ein später Jahrgang, der eine Rieslinghauptlese an der Mosel erst ab der letzten Oktoberwoche oder (besser) der ersten Novemberwoche erfordert hätte, so dass der Zielkonflikt zwischen Mengenrettung und Ausreifung der verbliebenen gesunden Trauben vielfach zu Panikreaktionen in den Betrieben geführt hat. Manchem Winzer ist auch entgangen, dass sich ab der 3. Oktoberwoche die Botrytis nicht weiter ausgebreitet hat, so daß man mit den gesunden Trauben ruhig noch etwas pokern konnte. Wir haben viele Partien mit PH 3,1 gelesen, damit kann man leben, es fällt ja auch noch Säure aus.
Unsere Strategie war in diesem Jahrgang die Botrytistrauben frühzeitig mit einer kleinen Gruppe rauszuholen und separat zu verarbeiten, was auch wegen des spezifischen Pressbedürfnisses und der anderen Klärungsweise Sinn gemacht hat. Ich habe dann aber die separaten Botrytisvorlesen wieder den Gesamtpartien lagenrein zugefügt, damit diese gemeinsam vergären, was zu einem "helleren" Weinstil führt als wenn man einen Wein nachträglich mit BA aufpeppt oder alle Botrytistrauben ohne Sonderbehandlung mitverarbeitet. Wir konnten dadurch auch die gesunden Trauben ausreichend hängen lassen und auch einige Stunden Maischestandzeit ermöglichen, was die Säure ja nochmals verringert. Wir haben auch in diesem Jahr nicht entsäuert und ich denke wir haben interessante Moste im Keller. Alle Weine haben mitlerweile angefangen zu gären und ich setze auf eine recht kräftige, warme Gärung, da ich eine gute Glyzerinausbeute erreichen möchte (macht etwas weicher, geschmeidiger, länger) und die dadurch bedingte, größere Hefepopulation starken Klärungs- und Reduktioneffekt hat und damit der etwas oxidativeren botrytisgeprägten Jahrgangscharakteristik entgegensteht - ein BSA ist in diesem Jahr bei nichtensäuerten Weinen kaum zu erwarten. Soweit die Theorie, warten wirs ab was daraus wird.
Weingut Karthäuserhof, Mosel
Aus meiner Sicht handelt es sich mit dem 2010er Jahrgang um einen außergewöhnlichen Jahrgang, der in besten Lagen leider nur 50 – 70 % eines normalen Jahrgangs (quantitätsmäßig) erbrachte. Extreme Extraktwerte, teilweise durch gesunde Botrytis konzentriert , erbrachten außergewöhnliche Moste mit sehr interessanten Säurewerten. Mit Sicherheit ein Jahrgang der außergewöhnlich hohe Haltbarkeit garantiert.
Eine abschließende geschmackliche Bewertung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.
Weingut Kistenmacher-Hengerer, Baden-Württemberg
Die Lese 2010 war sehr aufwendig. Die Ertragseinbussen belaufen sich auf ca. 40%, dafür sind die Leselöhne, dadurch, dass wir sehr, sehr sorgfältig arbeiten und auslesen mussten (100% Handlese und zusätzliche Selektion im Keller) um ca.10% höher als in den Vorjahren. Die Qualität scheint durch dieses sorgfältige Arbeiten gut zu werden. Mehr kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Weingut Peter Lauer, Saar
So einen Jahrgang habe ich (seit 40 Jahren Winzer!) noch nicht erlebt. Ich wünschte ich könnte den Großvater fragen, ob er jemals (seit 1928) eine solche Fülle an langlebigen Topweinen geerntet hat.
Die Besonderheit des Jahrgangs 2010 ist sicherlich neben einer atemberaubenden Qualität die geringe Erntemenge:
Das Aufeinandertreffen von 3 Faktoren haben in diesem Jahr dazu geführt, dass weniger als die Hälfte der normalen Ernte eingefahren werden konnte.
- Schlechtes Blühwetter im Frühjahr, die Trauben sind stark verrieselt und somit sehr lockerbeerig und luftig, was der Qualität zur Gute kommt.
- Viel Regen in kurzer Zeit lässt im Spätsommer die Beerenhäute porös und rissig werden, einige platzen während des starken Regens Anfang September auf. Drei warme Oktoberwochen mit trockenem Wind entziehen den aufgeplatzten Beeren zum großen teil Wasser. Ein sauberes eintrocknen und rosinieren der Trauben ohne Botrytis folgt hierauf.
- Die im Oktober geernteten Trauben besitzen sehr markige Beeren. Die physiologische Reife ist durch verholzte Kerne sichtbar, jedoch haben sich die Zellwände der Beeren nicht so stark aufgelöst wie sonst. Das Pressergebnis ist somit weniger gut: werden normalerweise bis zu 75% ausgepresst, konnten jetzt nur gut 50% aus den Trauben gewonnen werden, was nochmals die Mostmengen reduzierte.
Wir bewegen uns bei Parzellen mit alten Reben um die 10 hl/ha bis etwa 30 hl/ha in jüngeren Anlagen. Die Erträge liegen damit in Bereichen wie sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingebracht wurden und unter ähnlichen Umständen wie diese damals legendären und weltberühmten Weine sind heute die 2010er entstanden. 1900 is back!?
Die Rieslinge sind außergewöhlich hochgradig. Die sauberste Botrytis seit Jahrzehnten, gestattet es uns Auslesen und Trockenbeerenauslesen in einer nie zuvor gekannten Qualität und Fülle auszubauen - unsterbliche Weine, da mit genügend Säure für die nächsten 50 Jahre ausgestattet. Daneben kann, sich der Weintrinker auf geschmacklich trockene Weine freuen, die im Charakter eigenständig und unendlich interessant sein werden und qualitativ allemal an den 2009er anschließen.
Unsere ökologische Bewirtschaftung ohne den Einsatz reifeverzögernder Botrytizide war dieses Jahr - bezogen auf die Erzeugung guter Trauben mit reifen Säuren für trockene Weine - allen anderen Verfahren überlegen.
2010 wird die Saar nicht nur gute, sondern sehr gute Weine hervorbringen. Die geringe Erntemenge wird sich einzig in etwas höheren Weinpreisen niederschlagen - aber das sind diese Ausnahmeweine schlicht wert.
Henrik Möbitz, Baden
Wir schauen auf einen goldenen Herbst zurück, der unseren Trauben mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten, wenn auch spät, den Reifeschub gegeben hat, den der verregnete, kühle August noch hatte vermissen lassen. Was es in den Keller geschafft hat, ist sehr gut, aber es ist leider auch sehr wenig, so wenig wie nie zuvor. Wieder lagen die Trauben in ihrer Reife wegen der langgezogenen Blüte auseinander, so dass wir mehrfach selektiv lesen mussten. Leider ist auch dem ortsansässigen Wildleben die Qualität der Trauben nicht entgangen, was den ohnehin geringen Ertrag nochmals schmälerte.
Weingut von Racknitz, Nahe
Unsere Sicht der Dinge ist ganz einfach: Minimalmenge und gegen Ende der Weinlese perfekte Trauben, schön reif und aromatisch mit annähernd normaler Säure. Wir haben auch nur den zu allererst gelesenen Wein entsäuert, waren vom Ergebnis nicht überzeugt und werden es wie immer handhaben: die Natur soll es richten. Wir werden sehen.
Weingut Später-Veit, Mosel
Die Mostgewichte waren prachtvoll, teilweise über 100° Öchsle und das Lesegut war, von einem Weinberg abgesehen, wo die Wildschweine wild gewühlt hatten, fast nur traumhaft und wunderschön. Nichts war verwaschen und verregnet, nirgendwo schlechte Fäule, keine Schrumpeltrauben, kein Sonnenbrand, wir mussten kaum aussortieren. Die ganze Lese machte eigentlich Spaß und ich ärgerte mich nur über die blöden Berichte über den Jahrgang. Denn ich vertraute schon im Keller darauf, dass Trauben die im Weinberg geschmeckt haben, auch schmackhafte Weine ergeben werden, trotz dem ganzen Gerede von zu hohen Säurewerten.
Im Moment trinke ich mit Freude den jungen Rosé mit seiner von der natürlichen Säure betonten Fruchtigkeit, und auch den Weissburgunder und denke, die sind doch eigentlich richtig stimmig und lecker. Sie könnten werden wie die ja bewährt süffigen 2008er. Und nun trinke ich einen nicht entsäuerten Riesling in seiner ganzen Purheit, knackig und prägnant. Der Wein verspricht plötzlich eine Trinklust, die vor wenigen Wochen noch niemand vermutet hätte. Wie kann das sein? Schließlich war es eine nie dagewesene Konstellation in diesem Jahr. Die extrem verzögerte Blüte durch einen richtig schlechten Mai hatte uns wenig Traubenansatz gebracht und auch wenig Vegetation. Als Ende Juni die Hitzephase richtig losbrach mit Rekordtemperaturen im Juli, hingen die jungen noch erbsengroßen Beerchen luftig in der Sonne, bildeten dicke Schalen aus und schützten sich damit wohl vor der Hitze wie wohl später auch vor dem Regen. Nichts wurde dann im September aufgeschwemmt. Und als dann Anfang Oktober der stetig trockene Wind bei bestem Wetter die Trauben immer kleiner machte, stiegen nicht nur die Mostgewichte rasant, die Säure ging auch nicht runter, weil sie sich ja trotz steigender Reife durch den Wasserentzug per Lufttrocknung auch konzentrierte. Dies war der besondere Effekt 2010! Viel Kraft, Extrakt und Mineral ist in den Weinen, die für eine gute geschmackliche Abpufferung auch der Säure sorgen wird.
Weingut Günther Steinmetz, Mosel
www.weingut-guenther-steinmetz.de
Die Ernte fing mit besorgnisserregend hohen Säurewerten an, nachdem man die Moste aber bei uns mit einer langen Maischestandzeit versehen im vorgeklärtem Stadium probiert hatte wurde schnell klar wie gut die Säure integriert und aufgrund der hohen Mineralität (verursacht durch ausreichende Regenfälle während der Vegetationsphase) gepuffert ist. Das Traubenmaterial war bei uns erstaunlich gesund (15% Botrytis etwa) was uns Maischestandzeiten von bis zu 20 Stunden ermöglichte, natürlich nach strenger Selektion des Lesegutes. Im Jungweinstadium fällt direkt auf, daß sich der Probierschlauch beim herausziehen aus dem Fass mit feinstem Weinstein umgibt, ergo ist mit einem hohen Ausfall der Säure bis zur Füllung zu rechnen.
Die Mostgewichte waren bei uns auch nicht niedriger als im 09er Jahrgang, wobei die Erntemengen im Schnitt beim Riesling nicht weit unter dem Betriebsdurchschnitt lag was aber bei unseren eh niedrigen Erntemengen von 5-6 Fuder Hektar auch nicht verwundert. Die Weine zeigen schon im Jungweinstadium eine erstaunliche Harmonie, Mineralität und Kraft und grade die starke Säurestruktur macht den Jahrgang zu etwas besonderem. Fette weiche Weine gibt es immer wieder genau wie dünne Säuerlinge, 2010 wird mit etwas Reife ein Ausnahmejahrgang im positiven Sinne!
Weingut Hans Wirsching, Franken
Extreme Witterungsbedingungen haben das Weinjahr 2010 geprägt: ein später Frost, eine unregelmäßige Blüte, starke Hitze im Juli, ein verregneter August und dann endlich der goldene Oktober – der alle Befürchtungen in der Sonne schmelzen ließ.
Gerade die Handarbeit im Weinberg war der Schlüssel zum Erfolg. Schon im Sommer konnten so die schwierigen Witterungsbedingungen ausgeglichen werden, z.B. bei der Laubarbeit, der grünen Ernte und der Belüftung der Traubenzone.
Abwarten und Auslesen! Damit stand und fiel im Herbst die Qualität der 2010er Weine. Mit einer Lesemannschaft, wie wir sie seit Jahren nicht mehr hatten, kämmten wir mehrmals alle Weinberge durch. Nur strikte und konsequente Selektion der guten Trauben brachte uns ans Ziel: hochwertige Weine, die den Vergleich mit den Vorjahren nicht scheuen brauchen.
Das Schwergewicht der Ernte liegt da, wo es für uns am wichtigsten ist: im hochwertigen Kabinettweinbereich. Auch Große Gewächse vom Riesling und Silvaner wurden geerntet, und in der Spitze eine Riesling Beerenauslese mit 140° Oechsle und sogar eine Julius-Echter-Berg Grauburgunder Trockenbeerenauslese mit 191° Oechsle.
2010 wird als Silvaner-Jahr in die Annalen eingehen. Vom Kabinett bis zum Großen Gewächs mit über 100° Oechsle überzeugte unsere wichtigste Rebsorte, die durch ihre spätere Reife die Sonnenstunden des Oktobers in ihre Aromatik einfangen konnte.
Externe Artikel über den Jahrgang 2010
vdp.de: Jahrgang 2010 - hier trennt sich die Spreu vom Weizen
weinfachberater.der-ultes.de: Erntebericht 2010 Weingut Kiefer, Baden
baccantus.de: Weinlese 2010 – erste Eindrücke der Winzer